Aktuell

Vergrößerung des Biotops in den Sauren Benden

Am 25.03.2025 kommt unser Antrag auf Vergrößerung des bereits bestehenden Biotops in den Sauren Benden – das wir übrigens bereits 2022 erfolgreich beantragt und umgesetzt haben – sowie die Namensgebung „Professor Peter Berthold“ endlich auf die Tagesordnung.

Schön, dass man sich für eine Erweiterung nun offenbar doch erwärmen kann. Dass es dafür erneut eines Antrags bedarf, statt einfach anzuerkennen, dass sich das bestehende Biotop bewährt hat, ist wohl dem verwaltungstechnischen Erosionsprozess geschuldet, den man hierzulande als „Dienst nach Vorschrift“ kennt.

Im Vorfeld führte unser Vorsitzender ein höchst aufschlussreiches Gespräch mit dem Klimabeauftragten der Stadt. Ergebnis: Die Stadt hätte grundsätzlich Interesse an mehr Natur – aber nur, wenn sie nichts kostet. Die Erkenntnis „Es geht einmal mehr ums Geld“ ist sicherlich nicht neu, aber in ihrer Beharrlichkeit fast schon beruhigend. Wenigstens eine Konstante in einer sich ständig verändernden Welt.

Besonders glanzvoll: die Stellungnahme der Stadtverwaltung zur Namensgebung. Die Widmung „Professor Peter Berthold“ sei willkürlich, da der Geehrte weder in Hückelhoven wohne noch hier geforscht habe. Eine bemerkenswert enge Auslegung von kommunaler Ehrungskultur. Dass dieser Mann einer der bedeutendsten Ornithologen Deutschlands ist, dessen Forschung auf dem Gebiet der Vogelkunde weltweit Beachtung findet – geschenkt. Dass er darüber hinaus die Initiative „Jede Gemeinde ihr Biotop“ ins Leben gerufen hat, ohne die es vermutlich gar kein Biotop in Hückelhoven gäbe – nebensächlich. Wer nicht vor Ort forscht, hat hier offenbar nichts zu suchen. Dass wissenschaftliche Bedeutung nichts mit dem Wohnort zu tun hat, ist dann wohl eine zu vernachlässigende Kleinigkeit.

Nur wer die Zusammenhänge nicht versteht – oder sich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen möchte –, kann zu einer solchen Einschätzung gelangen. Aber das wäre vermutlich Stoff für eine ganz eigene Debatte.

Es würde uns daher kein bisschen wundern, wenn ausgerechnet die CDU-Fraktion im Stadtrat in einem Jahr genau diesen Antrag als eigene Idee einbringt. Und offen gesagt: Dieses Mal wäre es uns sogar gleichgültig. Denn was zählt, ist am Ende nicht die politische Urheberschaft, sondern dass das Biotop endlich wachsen kann. In der Hoffnung, dass Besucher die Schönheit der Artenvielfalt bewundern – und vielleicht, ganz vielleicht, auch in ihrer eigenen Stadt den Mut finden, ein Biotop umzusetzen. Auch wenn das dann vermutlich wieder an der Kostenfrage scheitern wird.

Freidenkerschaft Hückelhoven

2017 wurde die heutige Freidenkerschaft Hückelhoven ins Leben gerufen.
Mehrere parteilose, ehemalige Mitglieder anderer Parteien wollen ernsthaft etwas ändern. Nicht nur die üblichen Lippenbekenntnisse.

So schlossen sich Aktivisten aus dem Hambacher Forst, die Gegner des geplanten Baus der L364n und Umwelt-Klimaschützer zusammen. Gegründet wurde die FDS endgültig 2018.
Auf Grund unserer Überzeugung, die wir ernst nehmen.

Wir haben nicht nur eine Meinung, wir haben eine Haltung. Einige sind gegangen, von andern Mitstreitern haben wir uns getrennt. Wir lassen weder Rassismus, Hass, Klimaleugner und Unterdrücker in unseren Reihen einen Spielraum.

Wissenschaftliche Grundlagenforschung ist ein unumstößlicher Baustein unserer Politik, darauf bauen wir unsere Politik auf.

In vielen Gesprächen stellten wir immer wieder die Ignoranz der politischen Verantwortlichen fest.
Klimaschutz ja, aber bitte nicht jetzt und hier und schon gar nicht auf Kosten unserer wirtschaftlichen Interessen.
Die wichtigsten Argumente sind Arbeitsplätze, Wachstum und sonstige ökonomische Belange. Was zerstört wird, sind Lebensräume für Tiere , Menschen, Ressourcen und Heimat.

Wir wollen ehrliche, wissenschaftliche, bürgerbezogene und zukunftsorientierte Entscheidungen. Diese müssen klimaorientiert sein.

Diese zu erklären dafür sind wir jederzeit bereit. Schützen wir unser Klima nicht, zerstören wir die Zukunft der nächsten Generationen. Diese Verantwortung muss jetzt übernommen werden.

Wir wollen unseren Kindern eine Stadt hinterlassen, die Freiräume für ein freies Leben, gesellschaftlicher Toleranz, ein Miteinander ohne Ausgrenzung, mit Respekt vor jedweder Lebensform und eine gesicherte Zukunft hinterlassen.
Rassismus braucht kein Mensch.

Wer wir sind

Dirk Kraut
ex. Krankenpfleger, glücklich verheiratet.

Ich bin stolzer Vater zweier wundervoller Töchter.
Der Klimawandel ist das oberste Thema unserer Zeit.
Selbstverständlich sind Fragen der sozialen Gerechtigkeit, die Achtung des Humanismus und des Tierschutz unmittelbar damit verbunden.
Als klarer Befürworter der Wissenschaft, halte ich mich an deren Fakten.
Für den Klimawandel hat der Mensch eine Mitverantwortung seit Jahrzehnten.
Nachweislich (DWD) hat die Erderwärmung bereits 1,5 Grad erreicht. Ein schnelles Umdenken und entsprechendes Handeln, ist zwingend notwendig. Wir haben die 450 ppm bereits überschritten!
Auch und insbesondere auf kommunaler Ebene muss gehandelt werden.
Ignoranz zerstört Heimat.

Die Antwort auf den Klimawandel kann nur eine nachhaltige Industrie-, Energie und Klimapolitik sein, die

  • das Klima tatsächlich schützt
  • industrielle Entwicklung und Innovation fördert
  • eine langfristige, umwelt- und klimaverträgliche Energieversorgung sichert
  • den sozialen Fortschritt voranbringt.

Ich bevorzuge die Bezeichnung
Mitwelt, als Umwelt.
Um die Mitwelt zu schützen, darf der Wald am Junkerberg, NIE zerstört werden.

Sven Guenther

Sven Guenther

Ich möchte meinen kleinen Sohn, eine Welt ohne Rassismus, Homophobie und Hassprediger hinterlassen.
Ebenso liegt mir der Tier-und Umweltschutz am Herzen.
Raus aus der Massentierhaltung.
Ein klares Ziel, ist die Gleichstellung, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft.
Aktivist, beim Hambacherforst.

Tanja Küsters

Tanja Küsters
verheiratet, 3 Kinder

Ich arbeite im Einzelhandel.
Um meinen ,unsern allen Kindern, eine sichere und lebenswerte Zukunft zu sichern.
Ist der Tierschutz und der Umweltschutz, mein größteres Anliegen.
Aktiv bin ich zur Zeit, am Hambacherforst.

Döndü Kapucu

Döndü Kapucu
45 Jahre, verheiratet, zwei Kinder
Wahlkreis Hilfarth

Wir sind das Gesicht für die Vielfalt unserer Stadt.

Mario Klotz
verheiratet, zwei Kinder
Wahlbezirk 7

Der Kämpfer für den Junkerwald mit unserer vollen Unterstützung.

Andreas Dohmen
39 Jahre, verheiratet und Vater eines Sohnes

Seit Jahrzehnten schreitet der Klimawandel unaufhörlich voran und der Lobbyismus führender Parteien facht das Feuer weiter an.
Rassismus breitet sich weiter aus, was einhergeht mit sozialer Ungerechtigkeit und der Spaltung zwischen Arm und Reich.
Der Kapitalismus und das Bestreben nach immer größerem Wirtschaftswachstum, birgt die größten Probleme unserer Zeit.
Auch vor unserer Haustüre findet Ungerechtigkeit statt, weshalb ich mich entschlossen habe dagegen zu halten.
Ich hoffe, dass viele Menschen, die Zeichen der Zeit erkannt haben und man gemeinsam für soziale und ökologische Gerechtigkeit sorgen kann.